Baby & Kind

Testberichte und Produktinfos

Baby & Kind, Testberichte, Produktinfos, weitere Produkte

Produktsuche

Kategorien

Baby & Kind

Home | weitere Produkte | Baby & Kind



Baby & Kind

Allgemeines

Die häusliche Ausstattung, die speziell dem Baby und Kleinkind vorbehalten ist, unterliegt zwei sich widersprechenden Kriterien: Zum einen sollen sie haltbar sein, zum anderen wächst das Kind schnell raus. Die Belastung, die ein Neugeborenes auf Kleidung und andere Gegenstände ausübt, ist etwa vergleichbar mit dem Dauertest, den Redaktionen von Autozeitschriften nutzen, um innerhalb kürzester Zeit einen Eindruck von der Qualität eines Fahrzeuges zu gewinnen (zum Beispiel 100.000km in zwölf Monaten). Zu allem Überfluss für die Hersteller ist mittlerweile auch der ästhetische Anblick von Bedeutung. Eltern sind mit hochstrapazierfähigen aber optisch langweiligen Babyartikeln nicht mehr zufrieden. Auch der Blick auf die Umweltverträglichkeit hat sich geschärft. Ein Schwerpunktbereich liegt eindeutig in der Babybekleidung, des Weiteren braucht der Nachwuchs entsprechende Nahrung und Spielsachen. Für die Körperpflege und Hygiene findet sich ebenso ein hart umkämpfter Markt wie bei den Transportmöglichkeiten Kinderwagen und Kindersitze (für Auto und Fahrrad). Nicht zuletzt besteht ein besonderer Bedarf an Möbeln, die eine „kontrollierte Beweglichkeit“ ermöglichen sollen. In technischer Hinsicht ist vor allem der Einsatz von Babyfonen zu erwähnen, die es ermöglichen, den Schlaf des Nachwuchses auch in einiger Entfernung (Nebenraum, Nachbarwohnung) zu überwachen.

Trends und Entwicklungen

Eindeutig im Vordergrund stehen heute Zuverlässigkeit und Umweltverträglichkeit der Babyartikel. Leider erfährt der Kunde manchmal zu spät, wenn die Gefährlichkeit eines neuen Produktes erkannt wird. Bereits für das Baby gehorcht das Produktdesign immer mehr besonderen Lieblingen des Fernsehens, die eigentlich erst im Kleinkindalter zugänglich werden.

Kaufberatung

Das Babyfon oder Babyphone dient der Überwachung des Nachwuchses, vor allem, wenn dieser schläft. Der Sender schickt per Mikrofon aufgenommene Laute und Geräusche (z.B. Weinen) zum Empfänger und gibt sie dort über einen Lautsprecher wieder oder erzeugt wahlweise optische Signale oder Vibrationsalarm. Bei den meisten Geräten besteht Funkkontakt zwischen Sender und Empfänger, bei anderen werden die Signale über das Stromnetz weitergeleitet. Die Unterschiede diverser Geräte liegen im Detail. So reagieren vor allem die Geräte der etwas gehobeneren Preisklasse erst bei einem gewissen Geräuschpegel. Der Sender schaltet sich in diesem Moment an und vermeidet so, dass das Gerät ständig in Betrieb und unter Strom ist (Elektrosmog). Bei anderen Geräten reduziert ein Pilotton des Senders Störungen und gibt dem Empfänger zu verstehen, wann dieser den Empfangsbereich verlässt. Der normalerweise unhörbare Pilotton setzt aber voraus, dass der Sender eingeschaltet, also unter Strom bleibt. Analoge Geräte sind wie entsprechende Funkgeräte störempfindlicher als digitale Sender/Empfängerkombinationen, die wiederum im Verdacht stehen, durch gepulste Strahlung auf die Hirnströme einzuwirken. Unidirektionale Geräte beschränken sich auf die übliche Senderichtung vom Kind zum Erwachsenen, bidirektionale Babyfone erlauben auch, dass der Empfänger zum Beispiel beruhigend auf das Kind einredet, bevor die Distanz überwunden und das Kinderzimmer erreicht ist. Dieser Vorgang bedarf aber einer gewissen Übung mit dem Baby, das sonst vielleicht vor der fremden Stimme ohne sichtbare Person erschrickt, da die Übertragung meist die menschliche Stimme verfälscht. Auch die Übertragung von Bildsignalen sind bei teureren Geräten möglich. Speziell für Kinder mit dem Risiko des plötzlichen Kindstods sind Babyfone mit Bewegungssensor auf dem Markt. Wirksamkeit und Verlässlichkeit sind äußerst umstritten. Das Beispiel Babyfon zeigt, dass es sich bei der Ausstattung des Kinderzimmers lohnt, Ausstattungsmerkmale und Leistungen sowie Zuverlässigkeit und Sicherheit einer genauen Überprüfung zu unterziehen. Dabei sollte vorausschauend auf die üblichen Entwicklungsstufen eines Kleinkindes geachtet werden. Zum Beispiel dürfen generell keine Gegenstände in die Nähe von Babys kommen, die nicht dem kindlichen Testinstrument Mund Widerstand leisten und/oder verschluckt werden können. Dies gilt nicht nur für Spielsachen, auch für Kleidung und Möbel, Hygieneartikel und anderes. Es ist nicht immer harmlos, wenn Eltern die heimlich gelernte Beweglichkeit ihrer Sprösslinge erst bemerken, wenn zum Beispiel Schlüssel gesucht werden.

Aktuelle Situation

Die Bandbreite an Artikeln, die im Kinderzimmer Verwendung finden, wird ständig größer. Das Beispiel Babyfon zeigt, wie kritisch bestimmter Ausstattungsluxus durchleuchtet werden sollte, vor allem bei sogenannten Billigprodukten.

Tipps

Wer sich im Bereich der Babyartikel nicht mehr zurechtfindet, hat zum Glück viele Möglichkeiten, sich zu informieren: Internet, Bücher, Zeitschriften, Fernsehen, Fachabteilungen für Baby- und Kinderartikel, Apotheken & (Kinder-)Ärzte sowie in den Kinderstationen der Krankenhäuser und natürliche erfahrene Eltern in der Familie, im Bekanntenkreis oder etwa in der Krabbelgruppe. Dabei bleibt es vielleicht manchmal nicht aus, dass frischgebackene Mütter und Väter Gefahr laufen, sich bloßstellen, weil sie irgendetwas nicht wissen, was doch angeblich die ganze Menschheit schon weiß. Es mag ihnen dann schon im Vorfeld peinlich erscheinen und sie scheuen sich davor, mit „dummen“ Fragen bei Mitmenschen die Befürchtung aufkommen zu lassen, man könne das eigene Kind nicht richtig versorgen. Allerdings ist, wenn es um das Wohl des Kindes geht, eine solche Scham fehl am Platze. Stattdessen sollten sich die Eltern – möglichst vor der Geburt – Zeit lassen beim Einkaufen der wesentlichen Ausstattungsgegenstände für den Nachwuchs. Wer zum Beispiel einen Kinderwagen kauft, testet besser vor der Geldausgabe, ob die künftig alltäglichen Handgriffe an dem anvisierten Objekt leichtfallen und der „Klapprenner“ auch in den Kofferraum passt.

Impressum | Hilfe | Über uns | Nutzungsbedingungen | AGB