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Beauty & Wellness
Allgemeines und Beschreibung
Der Markt für Beauty und Wellness ist weit über den Bedarf an alltäglichen
Körperpflegeprodukten hinausgegangen. Seinem Körper etwas gönnen steht seit vielen
Jahren hoch im Kurs. Wer sich dabei nicht nur auf ein, zwei Wellness-Wochenenden im
Jahr verlässt, sondern regelmäßig selbst etwas tun möchte, der schaut sich auf dem
großen Markt der Körperpflege- und Gesundheitsartikel sowie den vielen elektrischen
Wohlgefühl-Spendern um.
Sei es nun Rasieren, Hairstyling, Zahn- oder Nagelpflege: Fast der gesamte
alltägliche Körperpflegebereich wird heute durch Elektrogräte unterstützt. Epilierer
& Ladyshaver dienen der Körperhaarentfernung (Epilation). Bei der Bartrasur
(Depilation) konkurrieren nach wie vor Trocken- und Nassrasur, Scherfolie (Braun) und
rotierende Messer (Philips). Statt der guten alten Zahnbürste setzen sich mehr und
mehr Dentalstationen mit elektrischer Bürste und Munddusche durch. Für die Behandlung
der Haare werden Haartrockner, Haarschneider und Haarstyler angeboten.
Bei den Haut- und Haarpflegemitteln fällt – wie auch bei Kosmetika und Parfüms – die
Zunahme an spezialisierten Produkten und die Bedeutung von Haut- und
Umweltverträglichkeit auf. Deutliche Zuwächse sind in den letzten Jahren auch in den
Branchen Massage und Entspannung zu verzeichnen. Dazu gehören auch entsprechende
Duft- und Massageöle bis hin zu Aromatherapien.
Trends und Entwicklungen
Gerade im Bereich der Körperhygiene sind die Ansprüche der Kunden deutlich gestiegen.
Bei Elektrogeräten für den täglichen Bedarf unterliegt der Markt einem ständigen
Wettkampf um das beste Produkt, was gerade bei den Bartrasierern auffällt, obwohl die
führenden Firmen eine Produkttreue ihrer Kunden propagieren, wonach kaum noch ein
Kunde wechseln dürfte. Dennoch erinnert der Wettlauf um die „glatteste und sanfteste“
Rasur an das Rennen um den ersten Platz beim Südpol.
Bei den Pflegemitteln setzen Hersteller auf zwei Themen: Leistungsfähigkeit bei der
Anwendung und Hautverträglichkeit.
Grundsätzlich zeigen Entwicklung und sinkendes Preisniveau, vor allem bei den
Massage- und Entspannungsgeräten und –produkten, dass die heimische Ausstattung im
Bereich Beauty und Wellness stetig wächst.
Allgemein werden Körperpflegeprodukte in Zusammenhang mit einem prominenten Namen
oder aufgrund ihrer Basis (exotische Pflanzen oder Meeresprodukte) beworben.
Kaufberatung
Immer mehr Anbieter bemühen sich durch fein gegliederte Programme ein Stück von dem
großen Kuchen im Bereich Beauty und Wellness abzubekommen. Ständig neue
Pflegeproduktserien werben um den Kunden. Teilweise ist der Kunde gezwungen, nach ein
zwei Jahren das Produkt zu wechseln, weil das gewohnte nicht mehr in derselben Form
hergestellt wird.
Auch bei den elektrischen Geräten verkürzen sich zusehends die Entwicklungszeiten für
neue Modelle. Darüber hinaus schwemmt der globale Markt günstige Produkte ins Land,
deren Hersteller noch nicht in der Form renommiert sind, weshalb Vorsicht geboten
ist. Gleichzeitig unterläuft aber auch den heimischen Herstellern immer wieder der
Fehler, dass Nachfolgegeräte nicht den Qualitätsstandard der Vorgängermodelle
erreichen. Der Kunde ist dann unzufrieden und wechselt vielleicht beim nächsten Kauf
die Marke.
Eine kurze Übersicht zeigt die Preislagen einiger Geräte: Rasierer mit Scherblattkopf
5 – 300 Euro, Rasierer mit Rotationsmesser 40 – 300 Euro; Bartschneider 15 – 90 Euro;
Ladyshaver 40 – 100 Euro; elektrische Zahnbürsten und Dentalstation 10 – 300 Euro;
Haartrockner 5 – 60 Euro; Haarstyler 4 bis 70 Euro; Haarschneider (elektrisch) 5 –
400 Euro; Gesichts- Oberkörper- & Ganzkörperbräuner 50 – 30.000 Euro.
Weitere Produkt-Kategorien mit Preisbeispielen sind Nasenhaarschneider (15 Euro),
Heizwickler (35 Euro); Reinigungsgerät für Rasierer (20 Euro);
Ultraschallinhalationsgerät (130 Euro); TENS-Schmerztherapiegerät (130 Euro);
Bandmassagegerät (125 Euro); Ski Stepper (120 Euro); Sprudelbad (100 Euro);
Fußmassage und Sprudelbad (30 Euro); Nackenmassagekissen (25 Euro); Luftsprudelmatte
für Badewanne (50 Euro).
Die Schönheitsideale unserer Gesellschaft dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass
Hautpflegeprodukte das größte menschliche Organ belasten können und Hautkrankheiten
allgemein stark zunehmen. Der Gebrauch von Pflegeprodukten sollte also auch
dermatologischen Gesichtspunkten folgen. Manchmal sind es gerade die einfachen und
bekannten Produkte, die wirkungsvoller und zugleich hautverträglicher sind.
Aktuelle Situation
Mehr denn je sind heutzutage Körperpflegeprodukte im Bereich Beauty und Wellness
einzustufen. Als alleiniges Reinigungsinstrument für die Zähne wurde die
handbetriebene Zahnbürste abgelöst vom heimischen Dentalcenter. Produkte, die der
Entspannung dienen, Schönheit und Gesundheit fördern, sind in. Gleichzeitig will der
Kunde sparen. Der Markt wird zusehends unübersichtlicher durch die Zunahme an
Herstellern und Modellprogrammen. Wie auch in anderen Branchen verlagert sich der
Gewinn mehr und mehr zu den Ersatzteilen (z.B. Aufsätze für Zahnbürsten) und dem
Zubehör (z.B. Reinigungsgeräte für Rasierer).
Tipps
Bei sogenannten Sets, etwa Hairstylingsets, sollte darauf geachtet werden, ob das
Mehr an Zubehör wirklich gebraucht wird. Es kann sinnvoller sein, ein besseres
Hauptgerät mit passendem Zubehör zu kaufen.
Bei Körperpflegeprodukten ist es wichtig auf den eigenen Hauttyp zu achten. Dies wird
am Beispiel von Sonnenschutzcremes deutlich. Die Forschung der letzten Jahre zeigte,
dass sich die Haut Belastungen „merkt“. Wer es in jungen Jahren häufig mit dem
Bräunen (in der Sonne oder unterm Solarium) übertreibt, setzt sich der Gefahr von
Hauterkrankungen aus, die teilweise erst Jahre später auftreten. Die „Wellness“ wäre
dann dahin.
Informationen im Bereich von Beauty und Wellness bieten das Internet, einschlägige
Fachzeitungen und Verbraucherzentralen sowie Kosmetikstudios. Hier kann man erfahren,
ob zum Beispiel in jüngster Zeit besondere Hautunverträglichkeiten bestimmter
Produkte bekannt wurden.