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Navigation & Car-Hifi

Allgemeines und technische Beschreibung

Das Verhältnis zwischen Funktionalität und Bezeichnung hat sich bei Zahnbürsten und Autoradios in den letzten 50 Jahren konträr entwickelt. Wer sich nicht mit Zahnbürsten auskennt, zum Beispiel ein Außerirdischer, wird verzweifeln, wenn er in einem Supermarkt nach einer Zahnbürste sucht. Obwohl alle Zahnbürsten in ihrer Funktionalität ihrem Namen alle Ehre machen, steht auf fast keiner Verpackung mehr drauf, was drin ist. Bei Autoradios ist dies eher umgekehrt. Obwohl ihre Funktionalität über die Entwicklungsgeschichte viele Bedürfnisse abgedeckt hat und kaum vorstellbare Eigenschaften hervorgebracht hat, ist bis heute der Begriff Autoradio nach wie vor in der breiten Masse verankert. Auch wenn Begriffe wie Car-Hifi oder Audio-Hifi-System und andere bemüht wurden, um die Bezeichnung zu aktualisieren. Was unter der Kategorie Autoradio alles bereits ins Auto gekommen ist, liest sich wie das Who is Who (besser What is What) der Unterhaltungselektronik. Fast standardisiert gehört in ein Autoradio ein Tuner für Radioempfang, ein Verstärker und ein Abspielgerät. Die Abspielgeräte Audio-Kassette und CD / DVD fanden und finden Platz im Din-genormten Einschubgehäuse. Externe Bausteine waren früher sogar Schallplattenspieler (eine aufwändige Federmechanik und hochgedämpfte Chassis verhinderten das Hüpfen der Nadel) und Tonbandgeräte. Seit vielen Jahren werden Autoradios gern ergänzt durch Endstufen mitsamt aufwändiger Weichen und Lautsprechern sowie CD-Wechslern. Neuwagen werden in der Regel mit einem Audio-System bestellt, obwohl viele Tests belegen, dass die Autoradios im Zubehörprogramm der Autohersteller vergleichsweise teuer sind. Die Vorteile eines Einbaus ab Werk mögen für den Kunden darin liegen, dass Technik und Optik in das Fahrzeug integriert sind. Jedoch stellt es für den Zubehörhandel kein Problem dar, den nachträglichen Einbau ebenso integrativ zu leisten und zudem noch ein breiteres Modellprogramm anzubieten. Auch bei den Navigationssystemen (GPS-gestütztes Navigieren, vom Militär entwickelt, über Flugzeuge / Schiffe ins Auto gelangt) fürs Auto bieten sich Alternativen. Bei Neuwagen ist der Werkseinbau in der Regel Standard. Daneben konkurrieren aber noch die Zubehörgeräte, die zum Beispiel in das Autoradiofach passen (inlcusive Autoradio + CD/DVD) oder aber die mobilen Navigationsgeräte, die mittels Halterung an der Frontscheibe im Sichtfeld des Fahrers angebracht werden. Auch hier sind die Werkseinbauten optisch und technisch besser integriert, allerdings finden die Bildschirme meist ihren Platz in oder auf der Mittelkonsole und nötigen daher den Fahrer eher, den Blick länger von der Straße zu nehmen. Für Navigationssysteme und Autoradios gleichermaßen gilt, dass die nachträglichen Einbauten leichter auf den neuesten Stand zu bringen sind, zum Beispiel durch modernere Geräte. Mobile bzw. Outdoor-Navigationssysteme lösten einen wahren Boom aus, der immer noch anhält. Ihre Vorteile liegen in der Mobilität, die sich zum Beispiel dadurch zeigt, dass ein Gerät nicht nur außerhalb des Autos benutzt werden kann, also zum Beispiel beim Shopping in der Innenstadt zu Fuß, sondern auch etwa in einer Familie je nach Bedarf das Fahrzeug wechseln kann. Im Gegensatz zu fest eingebauten Navigations- oder Audiosysteme kann man beim Verkauf eines Fahrzeuges die mobilen und Zubehör-Geräte mitnehmen.

Trends und Entwicklungen

Ganz klar geht der Trend zum mobilen Navigationsgerät. Nachteil der handlichen Kartenleser ist allerdings, dass sie softwaretechnisch – falls möglich – mittels eines zweiten Gerätes bedient werden müssen, da sie in der Regel kein DVD-Laufwerk besitzen. Über einen USB-Eingang werden sie per PC aktualisiert. Bei Navigationssystemen in oder gekoppelt an Autoradios dient der DVD-Einschub für die Karten- bzw. Softwareaktualisierung. Absolutes Muss für Neugeräte ist TMC oder TMCpro. Mittels dieser Systeme können aktuelle Verkehrsmeldungen (Staus, Baustellen) in die Routenplanung mit einbezogen werden. Einen recht neuen Zweig stellen die Videosystem fürs Auto dar. Sie bieten vor allem in Vans für die bei langen Reisen gelangweilten Kinder auf dem Rücksitz eine Alternative.

Kaufberatung

Auch beim Kauf eines Neuwagens sollte der Kunde darüber nachdenken, ob es nicht günstiger und besser ist, ein Autoradio aus dem Zubehör installieren zu lassen. Nur sehr wenige Fahrzeuge bieten ab Werk die optimale Lösung. Meist wird an der Qualität der Lautsprecher, an Endstufen und hochwertigen Frequenzweichen gespart. Der Kunde, der sich „einen guten Sound“ im Auto wünscht, muss nicht befürchten, dass dafür sein Wagen mit Batterien von Lautsprechern und Endstufen vollgestopft wird. Es geht auch dezent: Spezialisierte Fachhändler sind für Car-Hifi die besten Ansprechpartner. Sie wissen in der Regel sowohl um die Umsetzbarkeit der Kundenwünsche als auch um die Möglichkeiten des jeweiligen Fahrzeugtyps. Dort können die Geräte auch fachgerecht eingebaut (und später beim Verkauf des Fahrzeuges ausgebaut) werden. Da die Outdoor Navigationssysteme mittlerweile einen sehr hohen Standard erreicht haben, sind sie zu fest eingebauten Modellen eine sinnvolle Alternative. Das Einschubfach fürs Autoradio kann diesem dann vorbehalten bleiben. Zur Ausstattung sollte die USB-Verbindung, TMC oder TMCpro und Kartenmaterial gehören, das dem eigenen Nutzungsvorhaben entspricht.

Aktuelle Situation

Neue mobile Navigationsgeräte kommen derzeit in rasender Geschwindigkeit auf dem Markt, aber nicht jedes Nachfolgemodell ist auch wirklich besser.

Tipps

Wer sich für Car-Hifi aus dem Zubehörmarkt interessiert, sollte sich beim Fachhändler verschiedene Gerätekombinationen vorführen lassen und mit billigeren und teureren Modellen vergleichen.

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