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Allgemeines und technische Beschreibung

Haushaltsgeräte dienen der Vereinfachung der täglichen Arbeitsvorgänge im privaten Heim. Mittlerweile unterliegt die technische Ausstattung des Haushalts nicht mehr allein praktischen Vorgaben. Zusehends sollen die vielen Helferlein auch das Ambiente verschönern und einen gewissen Hauch von Luxus entfalten. Deutlich wird dies daran, dass immer mehr Geräte, die ehemals als weniger kostenintensive Ergänzungen Einzug in die heimischen Küchen hielten, nun auch den gehobenen Standard repräsentieren. So ist zum Beispiel der Markt an Kaffee- und Espressomaschinen explodiert und nicht selten ist der Kaffeezubereiter in einer Küche teurer als etwa der Herd. Zu den großen Haushaltsgeräten gehören nach wie vor Herde, Kühlgeräte und Waschmaschinen/-Trockner. In diesem Segment sind vor allem Weiterentwicklungen und neue Ausstattungsfeatures hinzugekommen. Wichtige Kaufargumente für die großen Haushaltsgeräte sind ihre Leistungsfähigkeit, ihre praktische Bedienbarkeit und – nicht zuletzt – ihr Energieverbrauch. Diese Kategorie der großen Geräte wird wieder mehr durch Klima und Heizgeräte ergänzt. Derzeit geht wieder stärker der Trend dahin, die einzelnen Räume mit individuell erwünschtem Klima zu versehen. Bewegung ist zusehends mehr in die Ausstattung des Haushalts mit kleinen Helferlein gekommen. Wobei Staubsauger zum Teil an der Schwelle zu den großen Geräten stehen, obwohl gerade die Mobilität ein wichtiges Kaufargument darstellt. Die Zunahme des Marktes in diesem Bereich zeichnet sich nicht allein durch neue Geräteklassen aus. Mehr geht es darum, dass sich Maschinen, die früher eher ein Exotendasein fristeten und meist nur von ein oder zwei Herstellern offeriert wurden, heute in einem fein gegliederten Modellprogramm zahlreicher Hersteller mit sehr weiter Preisspanne zeigen.

Trends und Entwicklungen

Allgemein nimmt der Kostenaufwand für die kleinen Küchengeräte nach wie vor zu. Die großen Haushaltsgeräte sollen immer noch für viele Jahre angeschafft werden. Viele Haushalte geben in einem Zeitraum von 10 Jahren für Kleingeräte meist deutlich mehr Geld aus, als für Großgeräte. Die Hersteller wissen das und warten vor allem im Bereich der kleinen Küchenhelfer mit ständigen Neuerungen auf.

Kaufberatung

Wer sich die Anschaffung eines neuen Küchengeräts überlegt, sollte deren geplanten Nutzungszeitraum mit in die Auswahlkriterien einbeziehen. Es kann oftmals sinnvoll sein, in die Solidität eines Gerätes Geld zu investieren, um nicht nach zwei bis drei Jahren schon wieder ein neues Gerät kaufen zu müssen. In der Regel werden technische Neuentwicklungen – die bei Haushaltsgeräten generell eher technische Details oder Ausstattungsfeatures betreffen – in der zweiten oder dritten Generation deutlich billiger. Angesichts der steigenden Energiekosten ist der Blick auf die Verbrauchswerte der Geräte nicht ohne Bedeutung. Viele Haushalte investieren in sparsame Großgeräte, verbrauchen das Ersparte aber wieder bei Kleingeräten, die zum Beispiel ständig auf Standby laufen oder sogar im Dauerbetrieb (etwa Kaffeemaschinen, die zu jeder Zeit einen frisch aufgebrühten Kaffee oder Espresso bereithalten). Andere Kleingeräte können dagegen auch Energie sparen. Wasserkocher sind zum Beispiel in der Regel sparsamer als die Erwärmung des Wasser auf einem Herd. Bei den Backöfen und Herden konkurrieren getrennte Geräte mit Kombinationsgeräten. Die häufigste Verwendung in Einbauküchen finden nach wie vor sogenannte Herd-Sets oder Einbaukombis. Andererseits offerieren die Hersteller auch wieder vermehrt formschöne Standgeräte, die in einer aufgelösten Küchenstruktur zum optischen Mittelpunkt („Kochstelle“) geraten. Ein anderer Trend führt dahin, dass Herdplatten und Backöfen völlig unabhängig voneinander konstruiert und verbaut werden. Damit können die Backöfen in höherer Lage angebracht werden. Getrennte Geräte sind jedoch deutlich teurer. Zudem konnten die Hersteller mittels Ausziehschüben und Selbstreinigung die wichtigsten Argumente für hoch gesetzte Herde auch bei den Standgeräten verwirklichen: Einfachere Handhabung des Backguts und der Reinigung. Bei Waschmaschinen und Wäschetrocknern konnten sich die Kombinationsgeräte nicht durchsetzen. In der Regel ist da, wo Platz für eine Waschmaschine ist, auch Platz für einen Trockner. Bei getrennten Geräten können beide ihre Arbeit gleichzeitig verrichten. Kühlgeräte erfuhren ähnlich wie Herde in den letzten Jahren wieder einen deutlicheren Hang zu formschönen Modellen als optischer Mittelpunkt der Küche. Um bei den Energiekosten gut abzuschneiden ist es gerade bei den Kühlgeräten wichtig, dass sie angemessen dimensioniert sind und optimal energiesparend genutzt werden. Wer viel Vorratshaltung betreibt und den Platz dafür hat, nutzt Kühlschrank ohne Gefrierfach, Gefrierschrank mit Schubläden und eine Gefriertruhe. Je kühler die Geräte das Gefriergut halten müssen, desto weniger häufig sollten sie geöffnet werden. Wenn zum Beispiel die Familienmitglieder im Sommer mehrfach am Tag die Gefriertruhe öffnen, um sich ein Eis herauszuholen, steigt der Energieverbrauch immens an. Bei den kleinen Küchengeräten vom Eierkocher bis zum Staubsauger ist vor allem die Nutzungshäufigkeit für den Investitionsaufwand von Bedeutung. An einem Raclette, das nur zu Sylvester benutzt wird, kann besser gespart werden, als an einer Kaffeemaschine, die tägliche mehrmals in Betrieb ist. Bei dem Kaffeezubereitung kann ein Gerät mit Thermoskanne viel Energie sparen.

Aktuelle Situation

Der Markt hält viele neue und spezielle Geräte bereit, die individuelle Lösungen anbieten.

Tipps

Wer Energie sparen möchte, informiere sich nicht nur anhand der Energieklassen. In einschlägigen Fachzeitungen werden die Geräte mit dem jeweiligen Kostenaufwand für einen längeren Zeitraum (zum Beispiel Anschaffungs- + Betriebskosten für 10 Jahre) aufgelistet und verglichen.

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