Hobby & Spiel

Testberichte und Produktinfos

Hobby & Spiel, Testberichte, Produktinfos, Hobby & Spiel

Produktsuche

Kategorien

Hobby & Spiel

Home | Hobby & Spiel



Hobby & Spiel

Allgemeines und Beschreibung

Freizeitbeschäftigung vollzieht sich nicht nur durch Sport, Heimwerken und Gartenarbeit sowie dem Medienkonsum, sondern auch durch Spiele, Basteltätigkeiten und Modellbau, Sammelleidenschaften und dem Musikmachen. Als weitere Kategorien wären noch die Bereiche Party- und Geschenkartikel sowie Esoterik zu nennen. Die Kategorie Spielwaren und Spiele zeigt sich in einer extremen Vielfältigkeit, die vor allem denjenigen treffen, der jemandem etwas schenken möchte. Nachdem einige Jahre lang vor allem klassische Spiele (Schach, Mensch-ärgere-dich-nicht, Monopoly usw.) aufgrund ihrer vermeintlichen „Abgedroschenheit“ durch moderne Gesellschaftsspiele, die jedes Jahr in unzähligen Neuerscheinungen auf den Markt drängen, ersetzt wurden, erleben heute gerade die Klassiker wieder ihre Renaissance und stehen gleichberechtigt mit den Neuen in den Verkaufsregalen. Selbst ein Spiel zu schenken, das der Beschenkte schon besitzt, ist heute nicht mehr so verpönt, wie noch vor einigen Jahren, zumal es sogar von den Klassikern mittlerweile unzählige Varianten gibt (z.B. Schiffe versenken). Bei den Sammelleidenschaften lösten vor allem Fanartikel und Münzen – durch die Einführung des Euros – den Klassiker Briefmarken ab.

Trends und Entwicklungen

Abgesehen von wiederkehrenden Klassikern unterliegen Gesellschaftsspiele recht kurzlebigen Trends. Wer vor Jahren mal irgendwo ein bestimmtes Spiel erlebt und genossen hat, wird es heute kaum wiederfinden, es sei denn, er kann die entsprechende Nachfrage erzeugen. Von erfolgreichen Spielen jedoch kann man binnen kurzer Zeit eine zweite und dritte Variante erwarten.

Kaufberatung

Selber musizieren, ob nun gesungen oder ein Instrument gespielt wird, stellt vor allem für Kinder eine besondere Lerntätigkeit dar – und hier beginnen auch die Schwierigkeiten bei dem Erwerb eines Instruments. Auf der einen Seite spricht die Unklarheit, ob der Sprössling überhaupt längere Zeit bei diesem Instrument bleibt, für die Anschaffung eines günstigen Einsteigerinstruments, zum anderen kann gerade von einem guten Instrument die nötige Faszination ausgehen, die das Kind „bei der Stange hält.“ Es zeigt sich bei Musikinstrumenten eine Entwicklung, wie sie auch in anderen Bereichen zu verfolgen ist. Die Preise für Einsteigerprodukte sinken in den Keller, gute bis sehr gute Instrumente sind dagegen nach wie vor sehr teuer. Musikinstrumente sind – je nach Typ – sehr unterschiedlich kostenintensiv. Eine einfache Konzertgitarre gibt es bereits für unter 50 Euro, E-Gitarren für etwa 100 Euro, gute Gitarren liegen bei 200 bis 500 Euro. Die Preise für sehr gute Gitarren enden irgendwo im fünfstelligen Bereich. Allgemein ist die Konzert-Gitarre ein günstiges Einsteigermusikinstrument, die zum einen keinen Verstärker benötigt und zum anderen im Gegensatz zu Blasinstrumenten auch das Singen erlaubt. E-Gitarren benötigen einen Verstärker, der als Übungsverstärker bei etwa 50 Euro anfängt. Ein Einsteiger-Schlagzeugset liegt bei rund 150 Euro, kleine Keyboards fangen weit unter 100 Euro an und für ein Klavier geht es bei ungefähr 500 Euro los. Nach oben sind den Preisen kaum Grenzen gesetzt. Verlässt der Musikant das heimische Wohnzimmer und betritt die Bühne, sei sie auch noch so klein, so werden die Ansprüche größer – nicht nur an die Instrumente, sondern auch an die Zusatzausstattung, zum Beispiel PA-Anlagen, die nicht nur zur Beschallung des Zuschauerraumes benötigt werden, sondern – innerhalb einer Band – auch die Lautstärken von Instrumenten und Stimmen einander anpassen helfen. Im Probenraum brauchen Schlagzeuger und Bläser meist noch keine Verstärkung. Seine Musikerkollegen sind jedoch auf elektronische Unterstützung angewiesen. Ganz nebenbei benötigt der Musiker spätestens für die Proben und Auftritte auch geeignete Transportkoffer für sein(e) Instrument(e). Auch in den Kategorien Sammeln und Modellbau steigern sich mit der Zeit die Ansprüche. Wer Spaß an der Modelleisenbahn entwickelt, wird sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr mit einem Einsteigerset zufrieden geben. Der Sammler dagegen benötigt mit der Zeit Kataloge zur Objekt- und Preisbestimmung sowie entsprechende Aufbewahrungsbehältnisse.

Aktuelle Situation

Die Marktführer unter den Sammelobjekten sind mit zuverlässiger Regelmäßigkeit Fanartikel zu bestimmten Filmen oder Stars. Dabei geht es nicht nur um Sammelkarten. Ist eine Filmfigur – vor allem wenn sie fiktiv ist – dauerhaft erfolgreich, so entwickeln die Hersteller immer wieder neue Varianten bekannter Gegenstände oder Spiele, die im Design der jeweiligen Filmfigur gehalten sind (zum Beispiel SpongeBob Monopoly, Simpsons Schachspiel usw.).

Tipps

Vor allem bei Kinderspielzeug sollten Eltern nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf die Altersangaben achten. Sicher gibt es Kinder, die unterschiedlich weit entwickelt sind. Bei einer Schulklasse etwa – zum Beispiel die 5. Klasse – liegen die Altersunterschiede in der Regel bei etwa 1-2 Jahren, die Entwicklungsunterschiede Gleichaltriger können dagegen selbst bei normaler Entwicklung plusminus 3 Jahre betragen. Demzufolge kann in derselben Klasse ohne Sitzenbleiber ein relativer Entwicklungsunterschied von 4-5 Jahren noch als normal betrachtet werden. Eltern mögen dann vielleicht gern sehen, dass ihr Dreijähriger schon mit den Spielsachen für Sechsjährige umgeht. Doch hier sind die Eltern gefragt, nicht nur darauf zu achten, dass das Kind mit dem momentanen Spiel weder überfordert noch gelangweilt ist, sondern auch darauf, dass notwendige Entwicklungsschritte nicht übersprungen werden. Wer sich für ein Musikinstrument interessiert und sich nicht damit auskennt, der kann dennoch durch Ausprobieren der Funktionen und Vergleichen mit Konkurrenzmodellen herausfinden, welche Qualitätsunterschiede zu hören sind.

Impressum | Hilfe | Über uns | Nutzungsbedingungen | AGB