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Kopierer

Allgemeine Beschreibung

Zur Vervielfältigung von Textdokumenten werden Kopierer eingesetzt. Die Dokumente können durch die Technik der Elektrofotografie (Xerografie) schnell und so oft wie erforderlich dupliziert werden. Die Entwicklung des Verfahrens fand in den 30er Jahren in Amerika statt. Der erste Kopierer wurde Schapyrograpg genannt. Die Elektrofotografie wurde von dem Amerikaner Chester F. Carlson und Otto Kornei erfunden. Am 22.10.1037 wurde das Patent auf die damals revolutionäre Erfindung angemeldet. 1938 glückte auch ein Versuch. Dieser wurde mit einer Metallplatte, Schwefelpulver, Bärlappsporen und einer Wachsplatte, also sehr einfachen Mitteln durchgeführt. Jahrzehnte genossen Kopierer der Marke Haloid, die das Patent erworben hatte, ein hohes Ansehen. Diese brachte 1949 die ersten Kopierer auf den Markt, bevor sie 1961 in Xerox umbenannt wurde. Doch hat sich der Begriff "Xerox Machines" in englischsprachigen Ländern bis heutzutage eingebürgert.

Trends und Entwicklungen

Die Grundlagen der Xerografie haben sich seit ihren Anfängen nicht wesentlich verändert. Ein flexibles Band/eine Trommel wird elektrisch aufgeladen und ist im Dunkeln nicht - leitend. Bei Lichteinfall allerdings schon. Das zu duplizierende Dokument wird durch eine Optik auf die Trommel projiziert. Ein elektrisch geladener Toner gleitet an den geladenen Positionen der Trommel entlang und beschriftet diese. Diese auch als analoges Verfahren bezeichnete Duplikation wird heutzutage nahezu nicht mehr eingesetzt. Moderne Kopierer besitzen eine Laserdruckstufe und eine Scannereinheit. Das originale Dokument wird durch Strom projiziert. Das Verfahren erlaubt den Kopierer auch als Drucker einzusetzen. Vorteile der digitalen Technik liegen in der Tatsache, dass ein eingescanntes Dokument jederzeit später dupliziert werden kann. Die Vorlage wird beim digitalen Kopierer durch den Scanner digitalisiert und in einem Speicher ( Festplatte ) gelagert. Des Weiteren besteht die Möglichkeit mittels Korrekturprogrammen den Ausdruck zu bearbeiten. Dies geschieht z.B. wenn das Bild zu hell ist. Eine weitere nützliche Funktion des digitalen Kopierers ist der Originaleinzug. Durch den Originaleinzug werden mehrere Seiten der Reihe nach eingezogen und garantieren die Möglichkeit des Drucks von mehreren Blättern ohne großen Aufwand. Auch die Scanfunktion bietet immense Vorteile. Nach dem speichern der abgetasteten Vorlage kann diese als Anhang einer email übertragen werden. Größere Geräte können dies direkt bewerkstelligen, kleinere indirekt z.B. über einen angeschlossenen Computer. Die gespeicherte Kopie kann sowohl in der Festplatte des Kopierers gespeichert werden als auch in einem freigegebenen Netzwerk. Insbesondere die Funktion "Finisher und Sorter" erfüllt einen wichtigen Zweck. Der Finisher ist die Ausgabeeinheit eines Druckers, bei analogen Druckern auch Sorter genannt. Bis zu 100 Seiten könne in einem guten Gerät gelagert, geheftet und automatisch gelocht werden. Per USB - Übertragung können digitale Kopierer mit dem Computer verbunden werden und als Scanner, Faxgerät oder Drucker verwendet werden. Bei kompakten, transportablen Versionen ist an der Stelle des Laserdruckers meist ein Tintenstrahldrucker gesetzt. Durch eine schlichte Optik lassen sich Kopierer heutzutage leicht transportieren und günstig erwerben. Seit dem Jahr 2000 werden analoge Kopierer eigentlich nicht mehr hergestellt. Sie wurden durch den digitalen Kopierer verdrängt. Der wichtigste Vorteil des digitalen Kopierers ist die billige und kompakte Bauweise, da auf Optiken, Blenden und Spiegelsysteme verzichtet werden kann.

Kaufberatung

Für verschiedene Anforderungen gibt es jeweils passende Kopierer. Bei geringem Kopieraufwand, z.B. im privaten Bereich gibt es Kopierer schon für unter 100 Euro zu erwerben. Für den gewerblichen Einsatz kommen große Geräte zum Zuge, die in etwa 800 - 1000 Euro kosten. Dessen Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Neben dem beidseitigen kopieren können die sogenannten Duplexeinheiten die Dokumente auch lochen und heften. Die Kopien können zumeist auch in verschiedenen Formaten ausgedruckt werden, z.B. A4 oder A3. Teure Kopierer besitzen in der Regel einen Computeranschluss und mehrere Fächer für die verschiedenen Papiersorten. Da das Format A4 wesentlich günstiger ist, wird dieses in den kompakten und billigen Kopierern verwendet.

Aktuelle Situation

Wie bei allen Maschinen ist auch der Kopierer trotz technischem Fortschritt nicht fehlerfrei. Kopierer müssen aufgrund des verwendeten Trockenpulvers regelmäßig gereinigt und gewartet werden. Verschleißteile wie etwa Gummiwalzen oder Reinigungseinrichtungen müssen in gewissen Abständen gewechselt werden. Die Ersatzteile können jedoch in eigentlich jedem Kopierladen gekauft werden. Ein großer Marktzweig ist auch die leicht zu handhabende und zu wechselnde Tonerpatrone, die die Benutzung wesentlich vereinfacht hat. Zu bemerken ist, dass die Hersteller in den heutigen modernen Maschinen Schutzmechanismen einbauen, um zu verhindern, dass illegal Geld oder gewisse Urkunden kopiert werden. Der Drucker sucht dabei jede Kopie nach bestimmten Mustern ab um einem möglichen Missbrauch von vorn herein vorzubeugen.

Bei toner-dumping finden Sie weitere Informationen zu Kopierer.
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