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Navigationssysteme & Zubehör

Allgemeines und technische Beschreibung

Navigationssysteme gehören zu den Verkaufsrennern der letzten Jahre. Eine Reihe von Herstellern hat sich dieser Gerätekategorie angenommen und bringt ständig neue zum Teil verbesserte Navis – wie der Volksmund sagt – heraus. Gegenüber fest eingebauten Navigationssystemen in PKWs bieten sie eine Reihe von Vorteilen: Sie können auch außerhalb des Fahrzeuges programmiert und genutzt werden. Sie lassen sich leichter gegen ein neues Gerät austauschen und müssen andererseits beim Verkauf des Fahrzeuges nicht im Wagen bleiben. Der technische Hintergrund eines mobilen Navigationssystems setzt sich zusammen aus einem GPS-Empfänger und einem Taschencomputer, dessen Software zur Verarbeitung von Kartenmaterial in Zusammenarbeit mit dem GPS-Signal den Weg zu vom Anwender eingegebenen Zielen weist.

Trends und Entwicklungen

Relativ neu ist die TMC-Funktion, die auf aktuelle Verkehrshinweise reagiert und bei Bedarf die Route neu berechnet. Diese Funktion ist noch nicht bei allen Navis Standard und funktioniert laut Testberichten auch noch nicht bei allen Geräten gleich zuverlässig. Ein weiteres Feature für die Nutzung im Auto ist die Freisprecheinrichtung für Handys. Sie ist noch nicht immer Standard, jedoch ab der mittleren Preislage schon weit verbreitet.

Kaufberatung

Der Laie mag gerne davon träumen, dass Digital-Geräte im wesentlichen qualitativ gleichwertig sind. Die Testergebnisse vieler Gerätekategorien zeigen jedoch anderes. Dies beweisen auch die Tests bezüglich Navitationssystemen. Die wichtigste Aufgabe eines Navis ist die rechtzeitige Information über die Verkehrsführung an den Fahrer. Eine Angabe wie etwa „nächste Straße rechts“ kann irreführend sein, wenn – alter Trick in der Fahrschule – die Einfahrt in diese Straße verboten ist. Die Navigationshinweise des Gerätes müssen also nicht nur richtig sein, sondern auch zur rechten Zeit kommen und schnell und leicht verständlich sein. Sie müssen oft genug gemeldet werden, damit der Fahrer sich auf den Verkehr konzentrieren kann. Sie dürfen nicht zu oft verkündet werden, damit Fahrer und Beifahrer nicht unnötig genervt sind. Die aktuellen Geräte können in dieser Hinsicht sehr wohl überzeugen. Auch ist das Kartenmaterial mittlerweile derart präzise, dass Fehlnavigation relativ selten ist. Der Fahrer wird jedoch nicht von seiner Eigenverantwortung entbunden. Dass man vor einer Garage stehend in 200m rechts abbiegen soll, kann schon mal vorkommen. Wer hier ein Gerät ausprobieren möchte, sollte ein paar exotische Adressen eingeben ( zum Beispiel durch Autobahnbau unterbrochene Straßen, Einsiedeleien usw. ). Andere Aspekte bei der Bewertung eines Navis stehen nicht im direkten Zusammenhang mit der Verkehrslenkung, sind aber nicht minder bedeutsam bei der täglichen Nutzung des Gerätes. Zum Beispiel die Helligkeit und die Übersichtlichkeit des Displays. Bislang kann die Helligkeit nur bei teuren Geräten eingestellt werden. Das kann nicht nur nervig, sondern auch gefährlich sein, wenn das Display bei Dunkelheit zu hell strahlt und blendet und bei Tageslicht nicht erkennbar ist. Wer das Navi nur selten und nicht beruflich nutzt, der ist vielleicht weniger auf die richtige Displayhelligkeit angewiesen. Die Ausstattung mit TMC oder TMCpro ist vor allem denjenigen zu empfehlen, die stark befahrene und Stau belastete Straßen nutzen müssen. Andererseits: Wer eh in der Regel recht ruhige Straßen fährt, Zeit hat und wem kein Auftrag flöten geht, weil man mal eine Stunde zu spät kommt, der kann auf TMC verzichten. In der Preislage unter 300 Euro ist dieses System noch recht selten.

Aktuelle Situation

Beworben werden Navis mit ihren Ausstattungsfeatures und dem beigefügten Kartenmaterial. Der Kunde ist aufgefordert, zu entscheiden, was er wirklich öfter braucht. Angesichts der Marktentwicklung der letzten Jahre kann man davon ausgehen, dass die Einstiegsklasse weiterhin bei etwas über 150 Euro beginnt. Geräte der gehobeneren Klasse mit allen aktuellen Features fangen bei rund 300 Euro an. Vermutlich werden die Preise nicht mehr viel sinken, dagegen die Ausstattung – vor allem die Masse an Kartenmaterial – umfangreicher werden.

Tipps

Mittlerweile besitzen viele Menschen ein Navigationssystem. Wer sich erstmals dafür interessiert, ist gut beraten, sich ein Gerät auszuleihen und ein paar Nutzungssituationen durchzuspielen, um herauszufinden, welche Aspekte für den eigenen Bedarf wichtig sind. Wer gerne fremde Gegenden erkundet, kann eher mit einer nicht 100prozentigen Routenplanung leben, als zum Beispiel der Berufskraftfahrer.

Bei navigation.falk finden Sie weitere Informationen zu Navigation.
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