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Notebook & Tablet PCs

Allgemeines und technische Beschreibung

Notebooks sind inzwischen der Renner auf dem PC-Markt. War der Laptop – der Computer für den Schoß – bis vor ein paar Jahren noch eher ein Exot und wurde nur dann gekauft, wenn ein mobiler PC absolut notwendig war ( z.B. Vertreter ), so erobert der handliche PC mittlerweile auch die privaten Haushalte und die Angebotspalette ist wesentlich größer als bei PC-Systemen. Allerdings liegt dies auch daran, dass Laptops als voll integrierte Geräte angeboten werden, während den PC-Systemen auch die Barebone-PCs zum „Selber-Konfigurieren“ zur Seite stehen. Dennoch: Das Angebot an Notebooks ist so riesig wie das Interesse der Kunden. Dies wurde zum einen durch die Technik geweckt, die es mittlerweile ermöglicht, überall drahtlos ins Internet zu gehen ( Wireless Lan ), zum anderen durch die sinkenden Preise neuer Generationen. Tablet-PCs sind dagegen eher noch eine teurere und seltene Alternative. Bei ihnen kann die Eingabe auf dem Monitor erfolgen, wobei es sich nicht um einen üblichen Touchscreen-Monitor handelt, sondern mittels Induktion über einen Stift bedient wird. Wird dennoch ein Touchscreen-Monitor verwendet, so muss dieser – so die Vorgabe – zwischen beabsichtigten und nicht beabsichtigten Berührungen unterscheiden können. Dabei ist es auch möglich, dass der Anwender die Hand auf dem Bildschirm ruhen lässt und nur die Spitze des speziellen Schreibstiftes ermöglicht die Bedienung. Dabei unterscheiden sich drei Arten von Tablet PCs. Beim Convertible kann der Monitor so gedreht werden, das er auf der Tastatur zum Liegen kommt. In dieser Stellung wird das Gerät zum Notizblock, während die Ausgangsstellung das gewohnte Laptop hergibt. Beim Slate wird auf die Tastatur verzichtet; es handelt sich also nur um ein Notizbuch mit Bildschirmsteuerung. Als Hybrid werden die Geräte bezeichnet, die beide Eigenschaften ( Convertible und Slate ) miteinander verbinden. Hierbei kann die Tastatur-Einheit nicht nur so gedreht werden, dass sie zur Unterlage des Bildschirms wird, sie kann auch ganz abmontiert werden, so dass lediglich ein Slate übrig bleibt, der voll funktionsfähig ist. Tablet PCs und vor allem Slates sind erheblich mobiler als gewöhnliche Laptops. Sie sind leichter ( keine Tastatur, kein optisches Laufwerk ), lassen sich praktisch in der Hand bedienen und schaffen oft auch längere Betriebszeiten als Notebooks ohne Wiederaufladen.

Trends und Entwicklungen

Abgesehen von der Preisentwicklung war vor allem die Centrino-Technologie und – damit verbunden – der drahtlose Internetzugang für den Siegeszug des Notebooks von Bedeutung. Viele Anwender haben die leichte Tastaturbedienung schätzen gelernt und empfinden es als angenehm, das Gerät unabhängig zu bewegen. Die Mobilität außerhalb des Hauses ist dabei nicht immer ausschlaggebend. Der Internetzugang ermöglicht es, sich Filme auf dem Notebook oder per angeschlossene Fernseher anzuschauen. Diverse Internetportale beliefern die Kunden mit Kinokost wie aus der Videothek.

Kaufberatung

Notebooks unterliegen, auch wenn sie nicht bewegt werden, höheren Belastungen als Desktop- oder gar Tower-PCs. Dies liegt unter anderem an der Wärmeentwicklung. Die Hitze erzeugenden Komponenten sind dichter verbaut und die Lüfter kleiner. Vor diesem Hintergrund ist die Investition in ein hochwertigeres Gerät empfehlenswert. Notebooks sind ab gut 450 Euro zu haben, das Apple-Programm beginnt bei über 800 Euro und Tablet-PCs in 12,1‘‘-Format fangen preislich bei knapp 1400 Euro an. In der Zubehörliste findet der Kunde so sinnvolle Ergänzungen wie eine passende Tasche oder gerätespezifische Ersatzakkus.

Aktuelle Situation

Wie auch bei Desktop-PCs fällt es dem Laien schwer, zu erkennen, wieviele Komponenten verbaut wurden, die produktionstechnisch bereits veraltet sind, um einen lukrativen Preis nennen zu können. Wer allerdings nicht unbedingt die neuesten 3D-Spiele verwendet und auch keinen beruflichen Einsatz plant, der kommt mit einem Einsteigermodell – auch wenn ein Teil der Komponenten nicht der letzte Stand der Dinge ist – in der Regel gut aus. Für den privaten Alltagsgebrauch sind die Geschwindigkeitsunterschiede meist unbedeutend.

Tipps

Wer das Notebook als PC-Ersatz häufig auf dem Schreibtisch nutzt, sollte es in Erwägung ziehen, den Laptop mittels externer Laufwerke ( USB-Festplatte, USB-DVD-Brenner, USB-Stick ) thermisch weitgehend zu entlasten. Diese Geräte bleiben an dem festen Arbeitsplatz stehen. Eine solche Erweiterung sollte beim Kauf berücksichtigt werden.

Bei notebookjournal finden Sie weitere Informationen zu Notebook & Co..
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