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PDAs & Zubehör

Allgemeines und technische Beschreibung

PDA ist die Abkürzung von Personal Digital Assistant und bezeichnet ein elektronisches Notizbuch mit Kalender, heute allgemein auch mit der Bezeichnung Organizer belegt. Ihre primären Aufgaben sind die – mobile – Verwaltung von Terminen, Aufgaben und Adressen ( PIM – Software ). Ferner verfügen moderne Geräte über eine Email-Funktion, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, Spiele und MP3-/Video-Player sowie Taschenrechner. Letztere Funktion deutet auf einen Vorgänger der PDA hin: Dem wissenschaftlichen Taschenrechner mit Adressverwaltung. Anschlussseitig sind die Geräte mit USB, serieller und Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet. Angeschlossen an ein Handy nehmen diese Geräte dann auch Internetverbindung auf. Einige Geräte sind bereits von Haus aus mit WLan ausgestattet und ermöglichen somit den Kontakt mit dem World Wide Web ( Stichworte Überwachung von Auktionsterminen, E-Book, M-Learning ). Auch der Anschluss oder Einbau von GPS-Empfängern ist möglich und erweitert das Gerät dann zum Navigationssystem. Zu den PDA-Geräten gehören auch die sogenannten elektronischen Wörterbücher, die beim Übersetzen von Texten behilflich sind und daher nicht nur im Urlaub ihre Anwendung finden, sondern zum Beispiel, wenn fremdsprachige Texte in einer Bibliothek gelesen werden sollen. Zum Datenabgleich mit einem PC werden Programme wie HotSync oder ActiveSync verwendet. Der Abgleich der Daten umfasst dabei Termine, Email- und Adressverwaltung usw. Die Verbindung sorgt für die Anpassung der Daten sowohl im PDA als auch im PC. In der Industrie werden PDAs als mobile Datenerfassungsgeräte genutzt und unterstützen damit Logistik-Abläufe, Diagnose-Daten-Verarbeitung und die Beschleunigung des Datentransfers innerhalb und zwischen einzelner Abteilungen. Derartige professionelle Geräte zeichnen sich durch eine aufgabenspezifische Ausstattung und solider Verarbeitung aus.

Trends und Entwicklungen

Ausgehend davon, dass ein Computer heute nicht mehr auf optische Laufwerke oder Netzwerkkarten angewiesen ist, um Daten zu einem anderen Computer, ins Internet oder zu Peripheriegeräten ( z.B. Fotodrucker ) zu transferieren, sondern dies per USB, USB-Stick, Bluetooth usw. heute auch schon in der Einsteigerpreisklasse möglich ist, wird die klassische PC-Form als Arbeitsplatzgerät oder auch der Laptop von vielen kleineren Geräten, die zum Teil multifunktional, zum Teil spezifisch ausgerichtet sind, verdrängt werden. PDAs sind ebenso ein Schritt in diese Richtung wie Handys. Mittelfristig ist zu erwarten, dass das heimische Büro aus einem Multifunktionsdrucker besteht, der bei Bedarf drahtlos oder über ein Speichermedium angesteuert wird. Bild- und Textbearbeitung sind auf einem kleinen Bildschirm möglich oder werden am Fernseher ausgegeben.

Kaufberatung

Der bekannteste PDA oder auch Taschencomputer kommt aus dem Hause Apple und hört auf den Namen Palm. Allerdings liefert Apple selbst mittlerweile eine Reihe unterschiedlicher Produkte diesen Namens und Konkurrenten wie Bluemedia, Anubis Acer, Casio und andere sind in das Geschäft eingestiegen. Auswirkungen auf den Preis haben die Bildschirmgröße, Auflösung und die Anzahl darstellbarer Farben, die Prozessorgeschwindigkeit, die Software- und Hardware-Ausstattung vor allem in Bezug auf die Verbindung zu anderen Geräten oder dem Internet ( Bluetooth, USB, WLan ) und in einigen Fällen auch das Design. Die Preise liegen derzeit zwischen etwa 100 bis 500 Euro. Das breiteste Programm bieten nach wie vor die Palms von Apple. Elektronische Wörterbücher decken die Preislagen von rund 30 bis 350 Euro ab. In den meisten Fällen sind sie als Englisch- / Deutsch- Übersetzer ausgelegt.

Aktuelle Situation

In Bezug auf ihre Funktion und ihre Ausstattung stehen Taschencomputer in Konkurrenz zu Handys und Navigationssystemen. Geräte der gehobeneren Preislagen können mittlerweile alles, was Handys ( bis auf vielleicht Fotofunktion ) und Navis beherrschen. Darüber hinaus bieten sie weitere Features und glänzen im Gegensatz zu den Handys in der Regel mit einem größeren Bildschirm. Ob sie sich langfristig neben den Handys, deren Multifunktionalität zunimmt, etablieren können, ist noch unklar.

Tipps

Für den Endverbraucher sind die teureren Geräte als Alternative zu Handy und Navigationssystem interessant. Überzeugen können die PDAs mit ihrem größeren Bildschirm und ihrer umfangreicheren Bedienung mittels Bedienstift. Wer sich für einen Taschencomputer interessiert, sollte sich über deren Anschlussmöglichkeiten an vorhandene Geräte informieren. Einschlägige Fachzeitungen sowie Internetportale geben darüber ebenso Auskunft, wie über die Bedienbarkeit der Benutzeroberfläche ( Betriebssystem ) – ein nicht unwesentlicher Aspekt bei der mobilen Nutzung.

Bei pdaforum finden Sie weitere Informationen zu PDA & Co..
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