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Allgemeines und technische Beschreibung

Software bezeichnet im Gegensatz zur Hardware die nicht physischen Bestandteile einer prozessorgesteuerten Einheit (oder eines Systems). Während Hardware die Komponenten oder (Teil-) Geräte eines Computers inklusive seiner Peripherie meint, bezieht sich der Begriff Software sozusagen auf die inneren Abläufe zwischen den einzelnen Komponenten. Gern werden die aktiven Abläufe als Software, die passiven als Hardware bezeichnet. Im Gegensatz zur Hardware unterliegt Software keinen Abnutzungserscheinungen. Allerdings altert Software – neue Software wird benötigt oder die vorhandene muss aufgefrischt werden ( Update ). Zudem kann es bei der Benutzung der Software im Zusammenspiel mit anderen Programmen oder durch den Einfluss von Viren zu Zerstörungen kommen. Gründsätzlich lassen sich zwei Arten von Software unterscheiden: Systemsoftware und Anwendersoftware. Systemsoftware beinhaltet vorrangig das Betriebssystem und Programme wie zum Beispiel Gerätetreiber, Wartungsprogramme usw. die der Einflussnahme auf das Betriebssystem dienen. Zur Anwendersoftware gehören zum Beispiel Spiele, Büroprogramme, Bildbearbeitungssoftware usw. Geht es also bei der Systemsoftware um die Nutzbarkeit des Computers selbst, so bieten Anwenderprogramme Möglichkeiten der Nutzung an. Wer heute die Masse an täglich verkauften und kostenlos vertriebenen Software-Produkten betrachtet, der vergisst vielleicht, dass es noch kaum 30 Jahre her ist, als man generell den Computer über Zeilenbefehle bediente. Ein erster Schritt in die Richtung Betriebssoftware war zum Beispiel das (mühevolle und zeitraubende) Aufspielen eines Textverarbeitungsprogramms, um anschließend ein darauf zurückgreifendes Spiel zu laden. Fehlte eine Festplatte, so war beim nächsten Spielabend der Vorgang zu wiederholen. Heute werden PCs beim Neukauf mit einer Betriebssoftware und einigen Anwenderprogrammen ausgeliefert, deren Datenmenge in den 80er Jahren selbst auf mehreren PCs keinen Platz gefunden hätte. Entscheidend dabei ist der Umstand, dass das Wissen um die Systemabläufe weiter abnimmt, will sagen: Kaum jemand kennt sich heute noch umfassend in Sachen Software aus. Wer zum Beispiel ein Spiel kauft, das beim Systemcheck den PC für sehr gut einstuft und das dann doch nicht vollständig geladen werden kann, wird sich schwer tun, jemanden zu finden, der das erklären kann. In der Regel behebt man heute solche Probleme mittels Löschen und Neuversuch. In diversen Internetportalen finden sich Foren die – vor allem bei beliebten Spielen – bekannte Probleme und Lösungsstrategien austauschen.

Trends und Entwicklungen

Fast regelmäßig stehen vor allem Systemsoftwareprogramme auf den Bestsellerlisten. An vorderster Front findet sich das Betriebssystem von Microsoft, danach folgen Wartungs- und Optimierungsprogramme sowie Brennersoftware. Unter den Anwenderprogrammen führen in der Regel die Office-Pakete, also Zusammenstellungen von Büroprogrammen.

Kaufberatung

Manch einer mag überrascht sein, dass zum Teil ähnliche Programme für sehr unterschiedliche Preise angeboten werden. Nicht immer steht dies im Zusammenhang mit der Qualität des Programms. Preistreibend können auch die Kompatibilität und Zuverlässigkeit – auch in Hinblick auf mögliche Updates – sein. Ein billiges Virenschutzprogramm kann sehr teuer werden, wenn Viren sich problemlos in Systemsoftware des PCs einnisten können. Ein billiges Officeprogramm kann sehr teuer werden, wenn die per Email geschickte Präsentation vom künftigen Geschäftspartner nicht geöffnet werden kann. Nicht immer fällt es leicht, die zum Teil horrenden Preise von Programmen nachzuvollziehen, wenn vergleichbare Programme per Download kostenlos im Internet zu haben sind. Informationen über den tatsächlichen Wert von Software liefern vor allem Testberichte in einschlägigen Fachzeitungen.

Aktuelle Situation

Neben den angesprochenen Systemprogrammen finden sich häufig Anwenderprogramme auf den Bestsellerlisten, die dem aktuellen Interesse an PC-Anwendung entsprechen, zum Beispiel Biethilfen für Internetauktionen, Software für die Steuererklärung oder Bildbearbeitungsprogramme.

Tipps

Im eigenen Interesse sollte der PC-Anwender sich einen allgemeinen Überblick über Computersoftware und deren Aktualisierungen verschaffen. Nur dann kann er beim Neukauf ungefähr einordnen, ob das Preisleistungsverhältnis in Ordnung geht. Es mag ihm schwer fallen, für neue Software viel Geld zu bezahlen und nicht selten ist die Versuchung groß, sich das gewünschte Produkt als illegale Kopie zu besorgen. Doch derjenige sollte sich im Klaren sein, dass er im Prinzip den unzähligen Entwicklern von Software die Butter vom Brot nimmt. Kopien für den Hausgebrauch sind o.k. Aber gerade bei häufig verwendeten Programmen ( Betriebssoftware ) kann es Zeit und Geld sparen, diese im Original vorliegen zu haben.

Bei de.wikipedia finden Sie weitere Informationen zu Software.
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